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Anaplasmose beim Pferd / trächtige Stute [Hits: 581]

Hat jemand von euch Erfahrung mit Anaplasmose beim Pferd?

Meine Kaltblut-Stute hat seit Sonntag Abend Fieberschübe ohne (zunächst) konkrete Ursache, war sehr matt und hatte Bewegungseinschränkungen hinten rechts, das Bein will sie nicht recht belasten. Die Stute habe ich im April als Reitpferd von einer Händlerin gekauft und stammt aus Polen. Der Tierarzt hat auf Kolik getippt und unter anderem rektal untersucht, da hat er dann überraschend eine Fohlennase getastet... Das Fohlen ist schon im letzten Stadium der Trächtigkeit. Bis Sonntag ging es ihr sehr gut und sie war unauffällig, bis auf den "Grasbauch"... wir hatten zwar alle nur gewitzelt ob da vielleicht ein Fohlen drin ist, aber dass es wirklich so ist und sie nicht einfach aufgebläht, damit hatte nicht mal der Tierarzt gerechnet.

Nachdem sie am Montag nach der Behandlung wieder fieberfrei war, hat sie Dienstag Abend erneut hohes Fieber bekommen und wir haben sie in die Klinik nach Gießen gebracht. Dort wurde festgestellt, dass sich das Fohlen nach hinten verlagert hatte und drückte, es war wegen des Fiebers auch sehr unruhig. Die Gebärmutter war etwas verdreht, aber das hatte sich gestern im Laufe des Tages laut Tierarzt wieder stabilisiert. Gestern Abend ging es ihr gut und das Fieber war gesunken.

Eine erste Blutuntersuchung hat allerdings eine sehr niedrige Anzahl roter Blutkörperchen gezeigt, Werte der Organe sind alle soweit unauffällig, zeigten auf dem ersten Blick keine bakterielle Entzündung. Daher steht als Ursache für das Fieber neben anderen Viren unter anderem auch EIA im Raum (*Panik*) allerdings dauert der Antikörper-Test auf EIA und Herpes noch bis frühestens Freitag... bis dahin soll ich mir keine Sorgen deshalb machen. Ja sicher doch... :/

Festgestellt wurde bereits, dass sie Anaplasmose hat, was eine Erklärung für ihre Symptome sein könnte (sofern nichts weiteres festgestellt wird...). Das wird wohl wie Borreliose von Zecken übertragen, diese hatte sie im Juni leider reichlich. Zum Glück kann das rechtzeitig entdeckt gut mit Antiobiotika behandelt werden, aber mir stellen sich natürlich einige Fragen...

Kann man die Anaplasmose komplett in den Griff bekommen oder sind weitere Schübe zu erwarten wie bei der Borreliose? Wird es sich auf das ungeborene Fohlen auswirken? Hierzu habe ich leider nichts im Netz finden können :( Und das kommt jetzt alles on top zu der Tatsache, dass ich wie die Jungfrau Maria zu einem Fohlen komme und das erst mal irgendwie gewuppt bekommen muss.

Daher bin ich dankbar für Erfahrungen oder Tipps, wo ich umfassende Informationen zur Anaplasmose beim Pferd finden kann, für den Hund gibt es das reichlich.

Und ja, bin auch für Tipps bezogen auf das Fohlen und die Trächtigkeit dankbar. Ich hoffe nur beide überstehen das Ganze gut :(

Steffichen


17.08.2017 - 09:33
Graupony

Ich hatte zum Jahreswechsel Interesse an einer Isi-Stute mit Anaplasmose, die sich lt. Besitzerin auch so äußerte wie hier.
Sie bekam dann jeweils ein spezielles Antibiotikum, dessen Name ich vergessen habe (es mußte aus irgendeinem Grund aber genau dieses sein) und hatte seitdem nur noch ganz ganz selten (alle 3-4 Jahre) mal einen Schub, der mit sofortiger A-Gabe aber sofort in Schach zu halten war.
Mir war das Thema dann aber zu heikel...

Drücke beide Daumen, daß Stute und Fohlen fit werden!!


17.08.2017 - 09:46
TinaH

Nur so rein aus sozialer Neugier... ist die Stute von der Ilona?

Bei Kaltblut und Bewegungseinschränkung/Unwohlsein bitte auch immer an PSSM denken. Das Fieber passt gar nicht, aber wie hieß es hier letztens schon öfters mal "Das Pferd hat ein Recht auf mehr als eine Krankheit" oder so ähnlich *hüstel*

Grade Stuten nach dem Abfohlen setzt das PSSM oftmals sehr stark zu und sie bauen extrem ab. Wenn man dann keinen Test gemacht hat und unwissentlich nur das Beste will und stark zufüttert, dann erreicht man grade das Gegenteil. Also nur mal so für später im Hinterkopf behalten.

Testen lassen kannst Du selber, einfach Mähnenhaare ausreißen und mit dem entsprechenden Formular (kann man ausdrucken) an Laboklin schicken. Brauchst Du nicht in der Klinik ansprechen, die schicken es auch an Laboklin, die sind das einzig zugelassene Labor in Europa.
Kosten als Privateinsender waren zuletzt 55€.

Ich drücke die Daumen!
Bist Du von weiter weg, oder kannst Du sie besuchen? Darf man das bei EIA Verdacht überhaupt?
Ich könnte fast hingucken von hier aus ;o)

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