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Pferd muss lernen, Druck auszuhalten [Hits: 2151]

Hallo,

ich hoffe auf Gedanken, Ideen und Anregungen...

Tesla wurde in jungen Jahren arg gerollkurt und ich denke, auch sonst ist man nicht zimperlich mit ihm umgegangen. Er wechselte sehr oft den Besitzer, darunter auch diverse Händler.
Die Vorbesitzerin hat ihn vom Schlachter. Beim vorherigen Händler hatte man schlussendlich versucht, ihn kleinzuhungern und so gefügig zu machen.

Bei mir lebt er nun seit drei Jahren.
Wir sind eine feste Gruppe von kompetenten, im Umgang sicheren "Mädels" und den anderen "Mädels" macht er immer mal wieder Schwierigkeiten.
Gestern erst wurde er mit einem Strick über den Hals zum Heuplatz geführt, aus nicht erkennbarem Grund ist er nach vorne gesprungen, dem Mädel auf den Fuß, hat sich auf dem Fuß weggedreht. Sie hat ihn nicht losgelassen, sondern am Strick geruckt. Daraufhin hat er sich losgerissen und gezielt nach ihr getreten. Getroffen hat er sie am Schienbein.
Das war Absicht.
Generell ist Druck für ihn ein Problem. Bzw. wenn Dinge nicht so laufen, wie er sich das vorstellt. So peinlich mir das jetzt gerade ist, aber Hand auf den Mähnenkamm und ihn wohin führen, wo er nicht hinmag, geht nicht. Er geht dann einfach.
Mangelnder Respekt, ich weiß. Aber nicht, wie ich das ändern kann ohne laut zu werden. Und dann verdiene ich seinen Respekt schlicht nicht.
Dass er wohl auf die letzten Ausbilder, die ihn an der Longe in eine für ihn problematische Haltung gezwungen haben, mit Beschädigungsabsicht draufgegangen ist, so dass die eine die andere - ihren Erzählungen nach - da rausholen mussten, okay...aber dass er auch bei kleinen Kleinigkeiten, die ihm nicht passen, so gezielt und mit Kraft dagegen geht, ist ein Problem.

Bei mir ist es noch keinmal zu solchen Aktionen (treten) gekommen - ich weiß aber nicht, warum.
Keine Ahnung, ob wir schon alles geklärt haben oder ob ich, sobald ich Widerstand spüre, weicher werde, um ihn dann doch wieder erneut aufzufordern - aber eine solche Situation wie gestern...wo soll man in dem Moment nachgeben? Dann wäre er sofort weggewesen.

Ein Beispiel von mir:
Er soll auf den Hänger, knatscht rum, mag nicht.
Gut, Strick vorne um die Stange gelegt, jeden Schritt vor belohnt. Er will zurück, spürt den Widerstand, geht ganz gezielt und ruhig dagegen, zerfetzt dabei das Halfter, steht dann nackig vor dem Hänger - ich sage "Tesla, was soll denn das jetzt bitte?! Komm´ halt hoch.", Tesla brummelt und marschiert nackig auf den Hänger und bleibt auch seelenruhig dort stehen bis ich ein Ersatzhalfter besorgt habe.

Jedoch ist mir wiederum vorgestern nicht gelungen, ihn beim Ausladen auf der Rampe anzuhalten. Er spürte den leichten Druck vom Halfter, ging erstmal dagegen und blieb dann unten an der Rampe stehen.

Ich möchte gezielt mit ihm an diesem Problem arbeiten.
Aber, um ehrlich zu sein, habe ich keine Vorstellung, wie.
Er weiß schlichtweg, wie stark er ist und setzt dies im Zweifelsfall auch seelenruhig und gezielt gegen den Menschen ein. Und hat dabei auch keinen Vertrag damit, denjenigen dann zu verletzen - auch wenn er das bei mir (bisher?) noch nicht getan hat. Er zieht dabei aber, wie beispielsweise gestern, nicht komplett durch - aber das ist so ja nun kein Zustand.

spark


24.07.2018 - 17:13
Graupony

Doofe Frage, Klinikbefunde nicht mehr im Kopf:
Strick über Hals, Hand auf Mähnenkamm, Zug am Halfter - schlicht Schmerz und daraus Reaktion?


24.07.2018 - 17:17
spark

Hey,
natürlich ist das nicht auszuschließen, aber ich denke eher, dass es hier tatsächlich um nicht wollen und das auch durchsetzen geht. Der Strick lag ja zunächst locker um den Hals, Pony sprang nach vorne und dann folgte der Rest.
Klinikbefunde wären unter anderem aber tatsächlich am Hals ein verschobener Atlas und somit quasi permanente Kopfschmerzen etc.
Von daher kann das mit dem Halfter gut sein * grübel *

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