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Diagnose Knorpelschaden im Fesselgelenk - was nun? [Hits: 403]

Hallo,
jahrelang habe ich nur still Mitgelesen, nun hoffe ich auf eure Gedanken und Ideen.

Bei meiner 15 jährigen Schwarzwälder Fuchsstute wurde vor 2 Tagen mittels Röntgen und Leitungsanäthesien eine beidseitige leichte Hufgelenksentzündung und ein Knorpelschaden im Fesselgelenk links festgestellt.

Sie bekommt jetzt 12 Tage Entzündungshemmer und ich soll ihr Hyaluron übers Futter dazu geben.
Die Prognose war recht niederschmetternd, wenn's gut läuft meint unsere Tierärztin das wir ruhige Geländeritte machen können, wenn's blöd läuft Vollrente.

Hyaluron in die Gelenke spritzen möchte sie nicht, da man dieses immer mit Cortison zusammen gibt und sie uns hiervon stark abrät aufgrund massiver Rehegefahr.
Hyaluron in die Vene würde wohl nur selten anschlagen.

Ein Vorschlag war noch eine Spritzenkur mit Adequan - kann mir da jemand Erfahrungsberichte zu nennen?
Von einer Arthroskopie wurde mir abgeraten, da das Gelenk nur noch weiter gereizt würde.

Oder gibt es noch eine Option an die wir noch gar nicht gedacht haben?

Den größten Zwiespalt habe ich allerdings mit der jetzigen bzw zukünftigen Haltung. Meine Stute ist extrem futterneidisch, leider immer noch zu dick und in der Herde nur verträglich wenn ihr den Rang keiner streitig macht und es natürlich genug Platz gibt (Sommerweide ist zb selten ein Problem).

Daher steht sie derzeit in einer großen Paddockbox über den Winter und geht nur über den Sommer in der Herde auf die Wiese - ja alles nicht toll und ich habe auch immer ein schlechtes Gewissen - aber seitdem haben wir keine Verletzungen mehr und ich kann ihr Futterangebot so beeinflussen das sie nun endlich abnimmt.

Mein Doc hat mir natürlich gesagt das die Haltung im Winter mit dem Befund Gift ist. Soll ich tatsächlich nochmal einen Versuch wagen und sie umstellen? Die Nadel im Heuhaufen suchen in der Hoffnung das es dieses Mal klappt? Im näheren Umkreis wird es so etwas nicht geben, dh ich werde sie dann nicht mehr täglich besuchen können und werde eine deutlich längere Anfahrt in Kauf nehmen müssen.

Oder ist es vertretbar sie da zu lassen wo es augenscheinlich klappt und sie sich wohlfühlt?

Lg
Eelfe

Eelfe24


13.12.2018 - 16:04
FALKO

Huhu Eelfe,

meiner hat so etwas ähnliches...
Allerdings ist bei uns das Krongelenk betroffen.

Ich habe letztes Jahr im Oktober 2017 Cortison und Hyaluron direkt ins Gelenk spritzen lassen.

Wir durften langsam im Schritt anfangen und er "hielt" dann tatsächlich
bis April 2018. Dann leider wieder ticken im Trab.

Hab ihn dann nochmal spritzen lassen und über den Sommer komplett
in Ruhe gelassen. Nur Weide.

Ende der Weidesaison geschaut.
Lahm im Trab und mitlerweile deutliche Arthrose in dem Bereich.
Habe ihn nochmal röntgen lassen aktuell.

Also leider auch niederschmetternd und fortschreitend :-(
Seitdem ist er "Rentner" und der steht sogar sein Leben lang im Offenstall mit viel Bewegung.
Wir gehen spazieren und machen im Schritt Bodenarbeit.

Mit diversen Zusatzfuttermitteln, die ich immer mal kurweise gebe, geht's ihm den Umständen entsprechend super. Ist gut drauf und buckelt.

Kann Dir also leider nicht viel Hoffnung machen.
Würde Deine aber aufgrund der Gewichts- und Verletzungsproblematik lieber in der Paddockbox lassen und ausgiebig spazierengehen.

Glaube für Deine Stute wäre ein Stall mit zuviel Futter und zu wenig Platz eher kontra.
Dann lieber das beste draus machen und die Augen weiter offen halten.
Besser wird das eher nicht mehr mit dem Knorpelschaden.
Man kann eigentlich nur versuchen, den Ist-Zustand möglichst lange zu halten.


13.12.2018 - 16:07
Dylan

Erst einmal: Tut mir leid mit deiner Stute.
Zur Haltung: Wo sollte es besser sein? Jetzt im Winter bewegen sich doch die wenigsten Pferde richtig viel; meine Beiden haben einen riesigen Auslauf, gammeln aber am liebsten auf ihrem Paddock rum.
Ich trenne meine Pferde schon seit vielen Jahren, jedes Pferd braucht im Grunde ein individuelles Futtermaß, du sagst doch selbst, dass du es besser kontrollieren kannst.
Meine waren und sind ebenfalls futterneidisch, ist wesentlich streßfreier für ein Pferd, wenn es sein Futter nicht teilen bzw. darum kämpfen muss.

... usw. Diese Box enthält insgesamt 18 Beiträge.

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