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Erfahrungen mit Fesselträgerursprungsproblemen [Hits: 663]

Hallo,

ich suche Erfahrungsberichte bei Fesselträgerursprungsproblemen. Meine Stute hat wohl Veranlagungsbedingt an beiden Hinterbeinen, rechts mehr als links, Veränderungen. Er hat keine Struktur und ist geschwollen. Durch das Ringband, das um den Ursprung, die beiden Sehnen und das Unterstützungsband verläuft, ist der Platz zum Ausdehnen begrenzt und es kann nicht zu Mehrdurchblutung zum Abbau von Entzündungen kommen. Dadurch kann auch nichts heilen. So habe ich das verstanden. Der TA hat das mit dem Karpaltunnelsyndrom verglichen.

Der TA will jetzt das Band durchtrennen. Dadurch würde es dann zu der Bananenschwellung kommen, weil endlich Platz da ist. Außerdem will er den FTU splissen um die Heilung anzuregen. Und evtl. noch den Nerv durchtrennen. Danach 4-5 Monate der übliche Aufbau nach Sehnengeschichten mit minutenweiser steigernder Bewegung 2 x am Tag.
Oder ich stelle sie auf die Koppel wo sich das ganze evtl. beruhigt, aber bei Belastung wieder kommt. Lt. dem TA würden alle von manch anderen TÄ verwendeten durchblutungsfördernde Mittel nichts bringen, siehe oben. Die OP wäre die einzige Möglichkeit. Und da es noch frisch ist, wäre die Heilungschance gut (allerdings frage ich mich, wie haltbar das ist wenn Veranlagungsbedingt).

Nun ist es so, das sie auch noch Kissing spines hat, und deshalb seit 4 Jahren nicht geritten wird. Aber nur, weil mir ständig zeitmässig was dazwischen kam, und mir teilweise eine Halle oder Platz fehlt um sie entsprechend aufzubauen. Der Plan war aber eigentlich schon, das sie mal wieder ein Reitpferd wird. Aber mit den beiden Befunden wird das wohl eher fraglich.

Jetzt weiß ich echt nicht, was ich machen soll. Hat jemand ein Pferd mit diesem Befund, das auf der Koppel wieder gesund wurde? Zumindest so, das es schmerzfrei auf der Koppel leben kann? Oder mit OP: Hat das funktioniert? Oder eine ganz andere Behandlung?
Wenn OP würde ich sie ja gern erst mal den Sommer auf die Koppel stellen und es im Herbst machen lassen, aber vlt sind die Heilungschancen dann nicht mehr so hoch.

Noch mal: Es geht um den Fesselträgerursprung unter dem Sprunggelenk. Nicht um das oft betroffene Fesselringband!

Stoppel


23.04.2020 - 08:14
sabinehorse

Ich hatte enie Stute, bei der wurde das mit 5 Jahren beidseitig diagnostiziert. War bei ihr wohl schlicht das Ergebnis einer Mangelaufzucht: Die Kalzifizierung der Knochen war aufgrund Mineralmangel in der Aufzucht (ich hatte sie vierjährig zugekauft) nicht ausreichend. dann war sie in dem einen Jahr bei uns noch sehr gewachsen und das war dann in der Kombination mit eigentlich nur moderatem Anreiten zu viel. Die Knochen hatten minimalste Fissuren im bereich des FT-Ursprungs, der FT selbst war gereizt.

Wir haben den FTU angespritzt, die Stute 6 Wochen stehen lassen, außerdem mit Megabase Kalzium gepuscht und dann sollte sie sehr langsam antrainiert werden. da ich zu der zeit schwanger war 8ist also 17 Jahre her), hat der TA mir zum Blistern geraten. Das dreimal im Abstand von 4 Wochen gemacht (also insgesamt noch weitere Woche Boxenhaft) und dann in der dritten akuten Phase wieder mit auf die Koppel gestellt. Dort hatte sie dann fast ein Jahr Pause und war später voll belastbar und hatte an dieser Stelle nie wieder ein Problem.

Blistern ist allerdings nicht erlaubt.


23.04.2020 - 08:48
Graupony

Würde mir eine Zweitmeinung einholen.
Habe ich auch gemacht, als ich OP ja/nein in Leichlingen entscheiden mußte.
Die Klinik Lüsche hat sich ganz unkompliziert des Problems am WE angenommen, ich wußte zwar nicht, wer mir eine Mail mit abgehackten Sätzen ohne Anrede und Absender schickt, wurde aber Montags in einem langen Telefonat dann aufgeklärt, daß er es in einer Fortbildung im Ausland kurz zwischendurch shcon mal loswerden wollte ;)
Also volle Empfehlung für Leichlingen (Hr. Kramer) wie auch Lüsche (Name vergessen).

Was anderes: Wie ist denn die Hufsituation? Ggf. verstärkt eine Schlechte das Problem noch.

Meine Stute wurde dann operiert, "Fesselringband" wurde dabei auch entdeckt und kommentarlos mitgemacht - hielt man nicht mal für groß erwähnenswert.

Heilung hat bis Lahmfreiheit 1 Jahr gebraucht, ist nun seit 1 Jahr völlig unaufällig.

... usw. Diese Box enthält insgesamt 13 Beiträge.

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