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 Neue Anzeige auf der Pinwand:   Andere Tiere   (17.04.2020 09:06)

Wer die Wahl hat, hat die Qual... [Hits: 4450]

Wie ihr vielleicht wisst, suchen wir schon länger nach einer neuen Heimat für unsere drei Jungs, den Hundemann und uns.


Vor Beginn der europaweiten Einschränkungen haben wir 25km vom jetzigen Wohnort entfernt etwas in französischsprachigen Teil Belgiens gefunden (bislang sprechen wir diese Sprache noch nicht) und uns sofort verliebt.
Insgesamt 1,6 Hektar Fläche, ein wildromatisches Häuschen und alles wirklich mitten im Nirgendwo mit phantastischer Fernsicht.

https://abload.de/image.php?img=bildschirmfoto2020-05prkoy.png

Es gibt einzig einen Nachbarn (Nummer 78), der jedoch ein Vorkaufsrecht besitzt und dieses zum Teil wahrnehmen möchte. Dies bedeutet konkret, dass er einen Teil unseres Häuschens (Nummer 74) für sich beansprucht. In der ersten Etage wären dies dann ca. 30qm, im unteren Bereich nochmal - hier sind zwei kleine Lagerflächen betroffen.

Für uns wird die Wohnfläche dann relativ knapp mit 120qm, da das Haus kaum weitere Lagermöglichkeiten hat. Keinen Speicher, keinen Keller - jedoch noch einen weiteren Lagerraum draußen, wo auch die Heizung drin ist und eine Garage von 26qm. Die Garage hat eine Grube. Die erste Etage (unterm Dach) ist so gebaut, dass wir oben keine Schränke hinstellen können. Nur Kommoden oder so. Aber es gibt einen begehbaren Kleiderschrank, der jedoch für meine Klamotten nicht ausreicht. Da müsste ich echt ausmisten - aber das ist eh mal nötig.
Das Häuschen ist gut in Schuss, einzig die Küche müsste für Lutz umgebaut werden. Da läuft ein Balken so, dass sie für ihn quasi nicht nutzbar wäre.

Der befestigte Pferdebereich besteht aus drei Paddockboxen und einer weiteren für Futter etc. und einem Reitplatz (nahezu 20 x 40m) - das habe ich einmal blau unterlegt. Der komplette Rest ist Weidefläche, welche von den aktuellen Eigentümern schlichtweg rund um´s Jahr offengelassen wird. Dort ist auch ein weiterer Schuppen.
Die Weide ist in Richtung Waldstück leicht abschüssig, einzig der Teil, wo die Pferde über den kleinen Bach können, ist etwas steiler.

Meine Idee wäre, hier einen Trail anzulegen, der ganzjährig begehbar ist - ob das vom Boden her klappt, weiß ich nicht.
Wir waren auf Grund der Corona-Sperren nur einmal da, sind aber in engem Kontakt.

Nachteilig im Pferdebereich ist, dass es aktuell nur fließendes Wasser aus einem Schlauch gibt, der vom Haus aus rübergelegt wird. Ein Heulager in dem Sinne, dass man mehrere Rund- oder Quaderballen bevorraten könnte, ist bislang auch noch nicht vorhanden.

Finanziell schaut es so aus, dass wir uns das knapp leisten könnten, aber dann keinerlei Sprünge mehr drin wären. In Belgien sind die Kaufnebenkosten nämlich utopisch. Die generellen Lebenshaltungskosten sind auch höher als in Deutschland.
Problematisch könnte hier die notwendige Zwischenfinanzierung werden, denn deutsche Banken möchten nicht in Belgien finanzieren, belgische Banken keine Zwischenfinanzierung in Deutschland übernehmen.

Das Ausreitgelände soll schön sein, google maps gibt da jedoch nicht so viel her.

Lutz könnte meist im Homeoffice arbeiten, während ich erstmal nach D über die Grenze müsste und schlimmstenfalls nochmal 30km zur Schule fahren müsste. Wo ich zukünftig arbeiten werden, steht noch nicht fest. Arbeitsweg jedoch minimum 30 Minuten.



Das zweite Haus/Gelände ist etwas völlig anderes.
Es liegt in Deutschland und dies recht verkehrsgünstig. Auch 25km von uns entfernt zentral in einem kleinen Örtchen.

https://abload.de/image.php?img=bildschirmfoto2020-05lckka.png

Hier gefallen mir einige Dinge ganz und gar nicht, aber andere sind vorteilhaft.
Bzgl. des Pferdebereichs weiß ich jedoch nicht, wie man das so lösen könnte, dass ich glücklich wäre...

Aber der Reihe nach:
Vierkanthof, die eigene Wohnung liegt in der zweiten Etage unter Dach, hat innerhalb der Wohnung auch nochmal eine Treppe. Man müsste jeweils durch einen gemeinschaftlichen Hausflur, unten und auf der ersten Etage wohnen Mieter (Wohnungen der Mieter jeweils ca. 70qm, die eigene ca. 120qm).
Es gibt keinerlei Balkon oder so, der Verkäufer hatte bereits über eine Klimaanlage nachgedacht.
Haus selber gut in Schuss, fast alle Dächer neu gemacht.
Der Innenhof hat ca. 500qm, die jedoch defakto zu nichts anderem nutzbar sind als dort den Pferdehänger hinzustellen. Die Mieter von unten haben sich dort eine gemütliche Sitzecke eingerichtet. Bislang hatten sie den Pferdebereich auch komplett gemietet, diesen aber jetzt geräumt. Einen Teil der großzügigen Scheune haben sie aber noch, dort ist eine private Autowerkstatt mit Hebebühne etc.
Direkt ans Wohnhaus schließt noch ein ehemaliger Stall mit 190qm Grundfläche an, der komplett brachliegt - auf dem Foto links neben dem Pferdehänger.

Der Pferdebereich selber ist gut ausgebaut.
Strom, überall fließend Wasser, das Paddock drainagiert, der Bewegungsplatz (11,5 x 35m) bislang unbefestigt.
Der Innenbereich für die Pferde ist ca. 40qm groß, es folgt eine überdachte Fläche von ca. 70qm und ein quadratisch gestaltetes Paddock von ca 150qm. Der Bewegungsplatz hat etwa 475qm.
An den Pferdebereich schließt eine wirklich große und top erhaltene Scheune an.
Hier könnte man, wenn man es drauf anlegt, locker 100 große Quaderballen unterbringen.

Nur liegt das Ganze so blöde angeordnet, dass die Pferde sich weder gescheit ausweichen können nochmal 10m traben oder so. Und das gefällt mir überhaupt nicht.
Die direkt anschließende Weide (1150qm) dürfen vermutlich nicht dem Paddock zugeschlagen werden, da dort bereits Ausgleichspflanzungen vorgenommen wurden.

So.
Nun isses so, dass es mich bereits stört, im zweiten Stock zu wohnen und nirgends Privatssphäre zu haben.
Positiv sind die Mieter aber trotzdem, weil sie zur Finanzierung beitragen, ggfs. mal nach den Pferden schauen können. Es liegt verkehrsgünstig in Deutschland, wir hätten keine Finanzierungsprobleme, da die Banken hier nicht so rumzippen. Preislich tun sich die beiden Höfe nichts, der in D wäre - nach aktuellem Stand - eher etwas teurer.

Ein echt geniales Ausreitgelände beginnt etwa 5km weiter. Das sind die Ausläufer des Hürtgenwaldes. In der Nähe sind auch zwei Seen, zu denen man hinkann. Es müssen hier jedoch jeweils zwei viel befahrene Bundesstraßen überquert werden. Feldwege etc. gibbet quasi 100m hinter dem Hof beginnend.
Aber: bislang sind mir das deutlich zu viele Kompromisse - vor allem weil mir der Pferdebereich so nicht gefällt. Ich sehe nicht, dass meine Jungens auf diesem Winzpaddock miteinander klarkommen. Geschweige denn, dass die mal drei Schritte am Stück traben könnten. Von galoppieren gar nicht erst zu reden.

Auf dem Bild ist der Pferdebereich rot unterlegt und mit ungefähren qm-Zahlen unterlegt.
Habt ihr Gestaltungsideen?

Nun ist die Frage...was tun, sprach Zeus.
Da Herz von Lutz und mir hängt an Belgien. Möglicherweise wäre der zweite Hof aber vernünftiger. Jedoch habe ich wegen der Kompromisse Sorgen...vor allem wegen des Pferdebereichs, der für unsere Tiere bislang so nicht geht.

spark


10.05.2020 - 12:47
spark

Ach, so...
Neben einem Meinungsbild, würde es mich vor allen Dingen freuen, wenn ihr euch einmal die Bilder anschaut und einmal eure Ideen dazu preisgibt. Vielleicht fällt euch ja für das Haus in Deutschland eine gute Lösung für den Pferdebereich 1, den ich bislang übersehen habe. Oder auch gerne für Belgien...


natürlich ist es leicht zu sagen, nimm einfach keins von beiden. Der Punkt ist einfach, dass meine Eltern nicht jünger werden und dort, wo sie momentan leben, sehr unglücklich sind. parallel dazu ist es schlichtweg so, dass nicht nur wir in den letzten 3,5 Jahren sehr intensiv gesucht haben. Unser Hufschmied hat mittlerweile eine wochenend Ehe, da sie hier nicht gefunden haben. Sie haben einen Hof bei Melle gekauft, dort wohnt jetzt seine Frau mit ihren Pferden. Er fährt samstags dorthin und kommt sonntags zurück.


10.05.2020 - 12:48
spark

Tut mir leid. Für den letzten Text habe ich die Diktierfunktion benutzt. War offensichtlich keine so gute Idee...

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