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Lymphknoten geschwollen und Hufrehe - Ursache finden... [Hits: 703]

Es geht um meine 17j Tinkerstute, die dieses Jahr plötzlich Hufrehe hat. Und es ist mir irgendwie ein Rätsel, denn seit Jahren ist Haltung und Fütterung gleich.
Durch Corona wurde das Pferd weniger bewegt (lebt allerdings im Offenstall), und fing an sehr klamm zu gehen und im Stehen von einem Hinterbein aufs andere zu treten. Sie war zu dieser Zeit rossig. Die Lymphknoten waren geschwollen. Fieber hatte sie nicht.
Eine Tierärztin einer Tierklinik kam, aber sie konnte sich die Symptome nicht erklären. Die Hufe waren nicht heiß und Pulsation war nicht zu fühlen. 10 Tage Schmerzmittel, Empfehlung einen Osteopathen zu holen. Blut abgenommen - Ergebnis Blutwerte normal.
Die Lahmheit wurde etwas besser, blieb aber. Die Schwellung am Hals auch. In meiner Verzweiflung schmierte ich Tensolvet auf die geschwollenen Lymphknoten am Hals. Das half etwas. Die Lahmheit wurde davon positiv beeinflusst.
Die Osteopathin kam. Sie hatte das Pferd vorher schon behandelt, und ihr Befund war: Pferd wahrscheinlich gestürzt. Nach Behandlung war alles ein ganzes Stück besser, aber nicht gut.
Eine Freundin von mir (auch Tierärztin) kam zum Impfen. Sah sich auch die Hufe an und fand ebenfalls keine Anzeichen für eine Rehe. Das Gangbild blieb schlecht, allerdings war das hin und her treten im Stand weg.
Das Pferd wurde geschont rund leicht bewegt - und Bewegung hat ihr immer gut getan. Am nächsten Tag lief sie dann immer besser als am Vortag.

Böses Erwachen dann meinerseits beim nächsten Hufpflegetermin: Jeder Huf hat sich deutlich im Winkel verändert. Er kam zwar von oben gerade nach, aber deutlich: da war eine Rehe auf allen vier Hufen.
Das Pferd lief dann immer besser, galoppierte auch schon wieder auf der Koppel und wurde leicht gearbeitet. Es wurde jeden Tag besser.

Bis gestern, da war ich mir schon nicht so sicher. Heute ist sie lahm. Das kann natürlich was anderes sein, im Stehen ist noch alles ok, und im Gehen ist schon eine einseitige Lahmheit rechts vorne zu sehen. Vielleicht kommt da ein hufgeschwür. Oder... die Rehe ist zurück. Die Lymphknoten sind jedenfalls geschwollen. Die Hufe sind kalt und ohne Pulsation.
Was soll ich jetzt tun?? Und vor allem: wie bekomme ich raus warum die Lymphknoten geschwollen sind?

Das Pferd ist übrigens nicht zu dick, sie sieht richtig gut aus. Man sieht ganz leicht die Rippen schimmern, das Fell glänzt, das Pferd wirkt eigentlich topp.

Rauhfutter ist zur freien Verfügung, KraFu bekommt sie extrem wenig, nur ein bisschen damit sie das Mineralfutter frisst.

Wenn sie halt jetzt auch noch laufen würde.... ich mach mir echt total Sorgen. Kann jemand was zu den Lymphknoten und einem Zusammenhang zur Lahmheit sagen?

Lisaaa


27.08.2020 - 06:27
Graupony

Hufrehe kann ja zig Ursachen haben.
Belastung (kann auch normales Reiten nach falscher Hufbearbeitung sein).
Toxisch (kann nach Wurmkur bei voriger Verwurmung sein, Toxine durch massenhaft absterbende Würmer)
Futter (gerade in Dürrezeiten, viel Sonne und mangels Wasser kein Wachstum. Und/Oder Regen nach Dürre und Gras produziert erstmal auf Hochtouren. Gilt für Heu auch.)


Bei einem Reheverdacht immer auf Rehe behandeln!

NICHT mehr bewegen. Schon gar dreimal nicht Reiten!
Die Zusammenhangstrennung im Huf scheint deutlich. RÖNTGEN! Auch hinten!
(Dazu nicht auf den TA verlassen, sondern Huf und Brett selbst präparieren. Anleitung im kostenfreien Pdf von Tina Gottwald "Wunderwerk Huf")

Rehestandardbehandlung:

Kühlen, Kühlen, Kühlen. Crushed Eis in Socken umbinden, whatever.

ggf. Aderlass

Blutegel (! Quasi das Wichtigste überhaupt)

Keine Bewegung, möglichst in tiefen nassen Sand

Metacam o.ä. / Heparin i.M. zur Blutverdünnung

Kein Gras oder sonstiges Futter

Heu: Möglichst spät geerntet, 1. Schnitt, niedriger Zuckergehalt, hoher Rohfaseranteil

Hufschuhe mit Polster (zB. Equine Fusion All Terrain)


Der Huf braucht normal bei guter Bearbeitung 1 Jahr um durchzuwachsen.
Durch das Rehegeschehen wächst er wie Unkraut und braucht daher sehr (!) engmaschige Bearbeitung alle 1-2 Wochen (besser öfter) und viell. weniger als 1 Jahr.

Bis das Hufbein wieder seine Verbindung hat KEINE Arbeit, kein Gewicht auf dem Rücken.


Zu den Lymphknoten fällt mir nix ein.

Vielleicht mal diese Dame kontaktieren (nicht Nehls!) die sich auf Rehebehandlung spezialisiert hat. Ich meine es ist Heike Bussang.
http://hufrehe-rehazentrum.de/






27.08.2020 - 09:02
AndreaK.

Hm - das ist ja wirklich mysteriös.
Wenn im Blutbild nix zu finden ist und der Tierarzt so gar keinen Rat parat hat würde ich mal z.B. Schöpfchen kontaktieren und eine Bioresonanzanalyse (oder was sie da macht ich glaub Radionik) machen lassen. Vielleicht kommt dabei ja etwas Erhellendes heraus.
Irgendwas scheint ja im Körper vorzugehen, sonst wären die Lymphknoten nicht geschwollen, irgendeine Stoffwechselentgleisung wie auch immer geartet.

Bewegen würde ich sie sicherheitshalber nicht wenn das wirklich eine Rehe war und man das an den Hufen sieht, ist das nicht gut für die Hufe. Weich stellen und/oder gepolsterte Hufschuhe, wenig laufen lassen. Runter vom Gras falls sie noch auf der Koppel ist.
Wie sehen denn ihre Äppel aus ?

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