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schlechte Leberwerte [Hits: 1558]

Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe, ich bekomme von Euch den entscheidenden Hinweis. Es geht um Folgendes: mehrere Pferde in unserem Stall haben seit Jahren mehr oder weniger (teilweise besorgniserregend) schlechte Leberwerte. Mindestens 7 werden entsprechend beobachtet, gestestet und von verschiedenen Tierärzten und Heilpraktikern unterstützend behandelt und gefüttert.
Wir wissen, dass auch anderen Ställen im Umkreis oft erhöhte Leberwerte festgestellt wurden.

Die Besitzer bei uns haben sich nun zusammengeschlossen und versuchen, die Ursache herauszufinden. Bereits gecheckt und wieder verworfen wurden die Theorien:

- akute Vergiftung durch Dünger oder Giftpflanzen
- Leberegel sowie allgemeine Verwurmung
- Vergiftungen durch kräuterhaltige Zusatzfuttermittel
- verschimmeltes Heu oder Stroh (das meiste ist selbstgemacht und völlig ok)

Akuell sind wir daran:
- das Tränkwasser zu testen
- ggf. könnten die Werte von (Resequin = Herpes + Influenza) Impfungen verursacht worden sein
- Belastungen durch angrenzende intensiv bewirtschaftete Äcker zu eruieren (Was wird gespritzt? Wie wird gedüngt? Wie belastend kann das wirklich für unsere Pferde sein?)

Ein Tierarzt sagt "dann dürfen Sie Ihre Pferde halt nicht mehr aufs Gras lassen". Damit hat er möglicherweise nicht ganz unrecht, aber ob das der einzige Grund ist??? Zumal sich die Werte dann ja im Winterhalbjahr ja wieder normalisieren müssten, aber das tun sie nicht.

Ein anderer sagt "es betrifft vor allem die Ausländer", also Pferde aus Italien, Argentinien, Island. Macht Sinn. Aber in Deutschland geborene Pferde sind genauso betroffen, unabhängig von Alter, Rasse, Nutzung, Herkunft usw.

Es ist einfach keine konkrete Ursache festzustellen und wir werden langsam immer verzweifelter, manche haben schon aufgegeben, nach dem Grund zu suchen.

Habt Ihr noch eine Idee, woher die schlechten Leberwerte kommen könnten und vor allem, was wir dagegen machen können? Hattet Ihr mal bei Euren Pferden eine konkrete Ursache feststellen können, diese abgestellt und danach waren die Werte dauerhaft im grünen Bereich?

Viele Grüße
Alba


Alba


08.09.2021 - 17:22
harburgerin

Auch wenn Giftpflanzen und/oder schlechtes Futter bereits ausgeschlossen (wodurch?) wäre dies neben „Wasser“ (kommt das aus eigenen Brunnen?) für die die Höchstverdächtigen.

Vielleicht gibt es zu dem Thema auch spezialisierte Kliniken - ggf. dort anfragen.

In jedem Fall wünsche ich alles Gute.


08.09.2021 - 18:11
TinaH

Im Nachbarort gab es jahrelang in einem Stall Probleme. Allerdings auch Koliken.
Entgegen der Aussage des Stallbesitzers wurde dort mit Brunnenwasser getränkt. Das Problem mit Wasserproben ist wohl, daß es immer nur eine Momentaufnahme ist und die Werte in Brunnen offenbar sehr (!) stark schwanken. Dort war die zeitweise Besiedlung des Wassers mit verschiedenen Keimen offenbar das Problem. Der Stallbesitzer ist etwas "speziell" und versucht angeblich nach wie vor aus Kostengründen hauptsächlich Brunnenwasser zu verwenden. Viele der Pferdebesitzer dort sind aber eh Selbstversorger, er stellt also nur die Infrastruktur (und Futter und Wasser). Die meisten besorgen sich das Futter selber und bringen auch Leitungswasser mit. Seitdem hört man von dort keine Fälle mehr.

Ist wohl gar nicht so unüblich, daß es hofeigene Brunnen gibt. Verstehe das gar nicht, Wasser aus der Leitung ist im Vergleich zu den allermeisten anderen Kosten rund ums Pferd so günstig, daran würde ich persönlich nie sparen.

Viel Erfolg bei der Suche nach der Ursache!

... usw. Diese Box enthält insgesamt 72 Beiträge.

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