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Wie verlängere ich die Fresszeit bei reiner Heucob-Fütterung? [Hits: 1104]

Hallo,
ich bin gerade etwas ratlos, was die Fütterung meines fast zahnlosen Opis angeht.
Er hat fast keine Backenzähne mehr, und die, die noch da sind, haben leider keinen Antagonisten, was das Heufressen für ihn quasi unmöglich macht. Er bekommt zwar zu jeder Mahlzeit auch Heu dazugelegt, aber er wuschelt eigentlich nur mit dem Rüssel drin rum und frisst nur sehr wenig davon. Ich habe schon mind. 10 verschiedene Heusorten probiert, von extra weich bis extra hart, kurz-, mittel- und langstielig. Geht alles nicht.
Nun ist der kleine Mann auch noch ein Shetty, d.h. ich muss bei der Fütterung immer etwas die Rehegefahr (auch wenn ich sie als gering einschätze) im Hinterkopf behalten.
Mit seiner aktuellen Cob-Pampe-Mischung hält er zwar fein sein Gewicht (ich wiege ihn regelmäßig), aber die Fresszeiten sind m.E. viel zu kurz. Er saugt seine Pampe wie ein zuverlässiger Industriestaubsauger innerhalb kürzester Zeit weg, und dann steht er da, während der Rest der Bande noch stundenlang Heu mümmelt. Und genau diese langen Fresspausen machen mir auf lange Sicht gesehen Sorge. Das muss doch auf Dauer ungesund sein.
Bloß wie verlängere ich die Fresszeit?
Aktuell mümmelt er mehrmals täglich eine Mischung aus Semhof Heu- und Wiesencobs, dazu ein faseriges zuckerarmes Mash von Mühldorfer. Dazu noch etwas Rice Up, damit er sein Gewicht auch wirklich hält. Aber nach spätestens 15 Minuten ist er fertig mit seiner Portion. Er geht 2x täglich für eine Stunde auf die Wiese. Gras mümmeln geht eigentlich ganz gut. Länger will ich ihn nicht aufs Grün lassen, eben wegen der Rehegefahr.
Zusätzlich frisst er 1x am Tag „Kraftfutter“, bestehend aus zuckerarmem getreidefreien Müsli plus etwas Pavo +18, dazu Farriers Formula, was unterstützend für die Gelenke und etwas Urkraft Leinsamengranulat, damit er nicht kackt wie ein Wombat. Aber auch das ist in 5 Minuten weggesaugt.

Hat jemand ne Idee, wie ich die Pampe-Fresszeiten verlängern kann???

Einschläfern ist übrigens keine Option (habe den Tipp aus dem Bekanntenkreis bekommen). Er ist fit und munter, spielt mit seinen Kumpels, isr meist im Trab unterwegs, hat eine schöne Figur, wechselt fein sein Fell und ist shettytypisch „lustig“.
Mir geht es wirklich nur darum, keinen „Magen“ ranzuzüchten.

Für Ideen wäre ich sehr dankbar.

Sandra

schnegge


12.02.2022 - 12:56
Graupony

Mit meinem Shetty war ich lange zu vorsichtig bzgl. "Rehegefahr", als sie wg chron. Darmentzündung kein Heu mehr frass.
Ein junges Shetty ins kurze Gras stellen kann doch nur in einer Rehe enden. Dachte ich mir. Zu lange.

Meine TCM-TÄ wurde dann deutlich. Ich solle es einfach machen. Hauptsache sie frisst.
Und so konnte das Shetty 2-3 Jahre lang durch ihre Shetty-Schleuse 365/24/7 in kurzes (-20cm) saftiges Rehegras marschieren und es passierte genau: Nichts.
Es nahm zu, machte Freßpausen und Gras hat sich als sowas wie "Spontanheilung" erwiesen.

Meine VB-Omi, die zahntechnisch gar kein Heu und nur noch Cobs konnte, kam mit kurzem, feuchtem und daher weichem Gras nach Regen noch recht lange klar.
Da hat der TA ewig in jungen Jahren vor Rehe gewarnt.

Mir wars egal, entweder es hilft ihr zusätzlich zu Cobs oder eine Rehe entscheidet über ihr Weiterleben.
Sie ist Jahre später an ganz was anderem gestorben...

Wenn Gras geht, würde ich auf Gras setzen.
Vielleicht ist sein Leben damit kürzer.
Aber aus Shettysicht wenigstens das Paradies.


12.02.2022 - 14:41
Reiterlein

So ad hoc fällt mir nur der gute alte, große Stein ein, den man in die Schüssel oder den Trog legt, damit sie den hin- und herschieben müssen, um ans Futter zu kommen.

... usw. Diese Box enthält insgesamt 36 Beiträge.

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