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Cauda-OP - hat´s wer machen lassen od. kennt jemanden, den ich kontakten könnte? [Hits: 544]

Suche schlichtweg Kontakte zu Hundebesitzern, um mich über das "Wie es danach weiter ging" auszutauschen.

Scheint nicht so häufig gemacht zu werden, oder die Leute sind vielleicht auch einfach etwas "scheu".

3 befragte Physios hatten noch keinen operierten Fall in der Praxis (und Hundeforen sind nicht so meins).

Wäre schön, wenn ich vielleicht den ein oder anderen finden könnte, bei dem es schon länger her ist und der mal ein bißchen berichten könnte.

Meine Hündin wurde vor 3 Wochen operiert.

TinaH


25.07.2016 - 14:34
horseandy74

Tina, wie alt ist denndeine Hündin, wie schlimm war es vorher und wie ist es jetzt nach der OP? Was darf sie jetzt schon tun und wie sind die weiteren Aussichten?

Ich kannte eine Hündin vom Hundeplatz, die ist operiert worden und wurde danach noch im Hundesport geführt. Gemunkelt wird es bei einigen Schäferhunden (Deckrüden) das sie operiert sind. Also scheinen sie danach zumindest wieder so zu sein das man nichts merkt?

Vielleicht in Richtung Schäferhunde suchen, da wirst du eher fündig.

Dr. Tellhelm in Giessen ist die Koryphäe bei den Schäfis.


26.07.2016 - 10:06
TinaH

Neinnein, horseandy, das gildet nicht *ggg*

Ich hatte hier die Box eröffnet, um Fragen zu _stellen_ und nicht, um welche zu beantworten *lol*



Aber ich wäre ja auch neugierig, also die Langversion:

Sie ist 4,5 und es war weder vorher, noch nacher "schlimm". Einziges Problem seit Anfang 2016 war, daß sie nicht mehr gesprungen ist, also nicht über Gräben, am Pferd nicht mehr am Steigbügel hoch kam, nicht mehr galoppiert (also nur schnell getrabt) und Treppen hochzus langsam gelaufen ist. Ist sie im Spiel doch mal gesprungen, dann hat sie teilweise auch mal aufgeschrien. Ausserdem hatte die laterale Rückenmuskulatur sich zurückgebildet (fiel nicht auf, da Langstockhaar, die Physio hats dann bemerkt). Und die Rute wurde teilweise tiefer getragen als normal. Keine neurologischen Ausfälle.
Ausser mir haben aber halt die meisten gesagt, "der gehts doch gut, die ist doch voll fit"

Da sie bei klinischen Untersuchungen nicht wirklich kooperativ ist (ums mal nett auszudrücken) hatte ich mich nach einigem Rumprobieren mit Meloxicam und Phen-Pred dann quasi direkt fürs MRT entschieden.

Ergebnis war ein Übergangswirbel und zwischen L7 und S1 eine massive Einengung des Rückenmarkkanals. Empfehlung direkt nach dem MRT war: "Warten, bis es zu Ausfallerscheinungen kommt, dann OP, bis dahin 3x am Tag Gabapentin" (<-- wirkt gut bei starken Nervenschmerzen).
Nicht wirklich eine befriedigende Aussicht für mich, da der Hund in seinem aktiven Dasein sehr eingeschränkt war und nicht glücklich wirkte (sie war allgemein so "unfröhlich", falls man versteht was ich meine).

Allerdings befundet man so ein MRT ja nicht in ein paar Minuten komplett und nachdem es dort von dem Team nachbefundet wurde (und auch noch zu irgendwelchen Experten nach Italien geschickt wurde für eine zweite Meinung), lautete dann die Empfehlung: Therapie der chronischen Schmerzen mit Gabapentin und möglichst baldige OP.

Das Problem war, daß mein Hund während des MRTs einen Atemstillstand hatte und somit die Narkose als sehr kritisch angesehen wurde (=deutlich erhöhtes Narkoserisiko).

Ich hab mir dann noch eine eigene zweite Meinung eingeholt (der von dir erwähnte Dr. T. hat (und das meine ich nicht böse, sondern einfach nur realistisch) seine besten Jahre hinter sich (allein von den "optischen Fähigkeiten" - so sagt man) und hat auch vor 3 Jahren unsre Ellbogen nicht mehr wirklich befunden können) bei der Gießener Konifere auf diesem Gebiet, die genauso lautete: Möglichst baldige OP, da die Einengung so massiv (ist selbst für Laien erkennbar, da ist das Rückenmark bis auf Papierdicke zusammengedrückt).

Also mußte ich das alles organisieren mit Urlaub und, daß ich nach der OP auf Hilfe zurückgreifen kann (meine Eltern). So hatte ich dann noch 6 Wochen, wo wir alles dran gesetzt haben (und es geschafft haben), die Muskulatur aufzubauen (jeden zweiten Tag schwimmen, Reiskeimöl, Myoplast), 1 bis 2x die Woche Physio/Akupunktur etc., sodaß der Hund in einem bestmöglichen Zustand in die OP ging.

Wie gesagt, so für den Ottonormal-Beobachter hat man ihr ja mehr oder weniger nix angemerkt vorher.

Am Tag nach der OP konnte ich sie schon abholen und vermutlich wäre sie direkt ins Auto gesprungen, ist also auch keinen Deut schlechter gelaufen als vorher.

Anweisung war (bzw. ist, wir sind heute in Woche 3) 3 bis 4 Wochen Knast in Transportbox oder Laufstall, nur zum Pipi raus, 2x die Woche Physio. Nunja, so ein bis zur OP voll im Trainig stehender Hund ist jetzt nicht so unbedingt so gut ruhig zu stellen *hüstel* Ich hatte mit dem Oberarzt dann nochmal ein längeres Gespräch und wir dürfen guten Gewissens den Knast auf 1 bis 2 Zimmer erweitern, 3x am Tag 10 Minuten Gassi und alle Treppen sind mit Rampen versehen.
2 der 3 Schmerzmittel sind schon abgesetzt, das dritte muß sie die vollen 4 Wochen nehmen wegen der Entzündungshemmung.

Aussichten hab ich noch keine, wollte ich garnicht wissen, muß man ja eh individuell sehen, wie es sich entwickelt. Es besteht immer die Gefahr, daß sich massiv Narbengewebe im Inneren bildet und dieses das Rückenmark wieder einengt. Ob man in irgend einer Weise Einfluß auf die Narbenbildung hat, da scheint man sich nicht einig zu sein, da erzählt jeder was anderes.

Deswegen wollte ich ja gern mal Erfahrungsberichte von Hunden, die es schon hinter sich haben.

Aber meine Physio sagt, daß die wenigsten ihre Hunde operieren lassen, meist halt auch aus Kostengründen, wir sind jetzt bei 3500€ Kosten angelangt... wundert mich, daß man soviel in Deckrüden investiert... ist denn die Decksumme so hoch?

Gelesen hatte ich vor der OP im Netz (da bin ich aber eher sehr vorsichtig mit den Aussagen), daß man möglichst früh operieren solle, bevor Ausfallerscheinungen da seien, weil sich die Nerven dann besser regenerieren würden (klingt logisch) und, daß die OP auch angeraten ist, wenn die Hunde danach wieder "im Sport" oder "im Dienst" eingesetzt werden sollten (was sich danach anhört, als wären sie wieder voll belastbar).

Vielleicht findet sich hier ja noch jemanden, der wen kennt oder so.

... usw. Diese Box enthält insgesamt 10 Beiträge.

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