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mal wieder Pacht, was hab ich für Rechte, was darf der Verpächter [Hits: 1033]

Hallo

ich hab seit 2002 eine Wiese von unserer Kirchengemeinde gepachtet. Im Pachtvertrag steht, dass die Pacht sich jeweils um ein Jahr verlängert, aber maximal 9 Jahre lang, dann endet der Pachtvertrag.
Die 9 Jahre sind schon lange rum, aber ich hab einfach weiter bezahlt und die Wiese weiter genutzt. Die waren wohl froh, dass sich jemand kümmert, weil es quasi Unland ist: nur Hanglage, ohne direkte Zufahrt und sumpfig in einem Teil obendrein.
Im Herbst des Jahres 2016 hat die Kirchengemeinde einer Anliegerin erlaubt, im Randbereich meiner Wiese Bäume zu fällen (das fremde Grundstück war nicht beeinträchtigt, die Besitzerin wollte es lediglich "sauber" haben) . Ich wurde nicht informiert.
Ich habe daraufhin der Anliegerin die Meinung gegeigt, sie hat mich angezeigt, weil meine Ziegen angeblich ihre Bäume gefressen hätten - alles ziemlich unnötig und doof, war aber so.
Der Kirchengemeinde habe ich am 12.01.2017 geschrieben - und es persönlich abgegeben - und wollte eine Aussagen, warum man die Erlaubnis erteilt hat, wollte, dass diese Erlaubnis entzogen wird und habe außerdem auf den zu hohen Pachtpreis verwiesen und geschrieben, dass ich aber wegen des ganzen Kuddelmuddel die Wiese trotzdem pachten möchte, allerdings zu einem verringerten Betrag und dass man sich bitte melden sollte zwecks Besprechung.
Gemeldet hat sich keiner.Letzes Jahr im Frühjahr treff ich zufällig die Vorsitzende im Dorf, ei ob ich die wiese noch wolle - genau der Dame hab ich das Schreiben ein Jahr vorher in die Hand gedrückt *rofl*
Ich habs bekräftigt, auf des Schreiben verwiesen - ei da muss sie mal schauen, wo sie das hat.
Heute hab ich n Schreiben im Kasten, dass die Wiesen vor ein paar Wochen ausgeschrieben gewesen seien, dass man davon ausgegangen sei, ich hätte kein Interesse mehr, sie hätten aber jetzt einen Interessenten und nun hätten gesehen, dass ich die (verringerte) Pacht (wohlgemerkt im Novemer, Schreiben kommt heute) gezahlt hätte. Und ich solle mich erklären.
Und man hätte schon mehrfach versucht mich zu erreichen.
hat man aber nicht - zumindest nicht auf normalem Wege. meine mieterin hat mir irgendwann vor Wochen einen Zettel in die Hand gedrückt, ohne Adresse und Tel (!!!), ich solle mich bei einem Herrn melden - mehr nicht. Es bestehe Redebedarf. Name nicht lesbar.
Ja halleluja, meinen die ich kann Hellsehen?
Egal, ich würde die Wiese noch gern ein wenig behalten und sehe es ja so, dass schon die Ausschreibung der Wiese zur Neuverpachtung nicht rechtens ist, weil man mir ja nicht gekündigt hat.
Stimmts, stimmts nicht?
Und wenn ich mich recht entsinne - die Pacht ist zum 11.11. jeden Jahres fällig - müssen die mir erstmal richtig kündigen und dann hab ich die Wiese noch dieses Jahr und zwei weitere?
Schließlich haben sie ja die 9 Jahre kommentarlos verstreichen lassen und ich hab weiter gezahlt. Da läuft doch der Pachtvertrag auch weiter?

Gebt mir mal n bissi Input bitte.
Danke

Milka


11.02.2019 - 15:31
Graupony

Scheiße!

Tendiere dazu, daß die 9 Jahre rum sind und die stillschweigende Weiternutzung keinerlei Vertragsverlängerung bedeutet.

Es gab danach auch keine mündliche Zustimmung/Absprache = neuen Vertrag.

Und das ohne Zeugen irgendwem was in die Hand drücken immer doof ist bzgl. Beweislast.


11.02.2019 - 16:11
Robinson

Also mit dem Kirchengemeinderat Kontakt aufzunehmen, um solche Dinge zu klären, sollte ja eigentlich nicht so schwierig sein, auch wenn die Kontaktaufnahme von deren Seite wohl etwas suboptimal verlief.
Ich tendiere aber auch dazu, dass Nutzung und Annahme der Pachtzahlung bedeuten, dass der Pachtvertrag weitergeführt wurden und eine Kündigung hätte erfolgen müssen.
Ganz ehrlich, ich würde da einfach mal schleunigst anrufen und das klären.

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